Projekt-Power Beim Kraftwerksbau

Der Bau von Kraftwerken ist eine anspruchsvolle Disziplin, auch beim Projektmanagement. Hier bewähren sich Könner und ihre Werkzeuge: Asta Powerproject im Einsatz bei Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH.

„Zuverlässig, leistungsstark, flexibel und intuitiv zu bedienen.“ Diese Kerncharakteristika erwartet Joachim Mellor von der Projektmanagement-Software, die den Anforderungen seines Arbeitsalltags gerecht werden soll. Der  49-jährige Diplomingenieur leitet die Abteilung Arbeitsvorbereitung im technischen Innendienst der Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH. Vier Jahre hat er beim Bau des neuen Kernkraftwerkes Olkiluoto vor Ort in Finnland zugebracht, zurzeit betreut er vom Firmensitz in Herne aus u.a. den Bau eines Steinkohlekraftwerks in Wilhelmshaven.

Die Aufgabe

Die Aufgaben der Arbeitsvorbereitung: „Wir machen hier in der AV zum einen das zentrale  Dokumentenmanagement für Großbaustellen, mit allen Facetten wie Vertragsprüfung, komplette Planungskoordination, Planverwaltung, um mal die Hauptpunkte zu nennen. Die andere Schiene ist die klassische Arbeitsvorbereitung mit Terminplanung für unsere Projekt- und Bauleitung, Terminkontrolle mit Soll-Ist-Vergleichen, Ressourcen- und Bauphasen-Planung, Schalungskonzepten und so weiter.“

Und die größte Herausforderung? „Unser oberster Wunsch ist es, die Terminziele des Kunden auch wirklich draußen auf der Baustelle zu realisieren. Und die Aufgabe, ein Bauwerk zum Zeitpunkt X fertig zu bekommen, bedeutet ja immer, darüber nachzudenken, mit welchem Verfahren wir das erreichen. Einfach zu sagen, ‘ich schick 500 Leute mehr da rein‘, tut‘s leider nicht“, schmunzelt Mellor, „weil wir einfach statisch, bauphysikalisch und betontechnologisch eine Menge Randbedingungen zu  beachten haben. Ein Kohlekraftwerk ist da natürlich eine gute Stufe einfacher, als ein KKW in Finnland, wo die Vorschriften halt viel rigoroser sind und natürlich auch gehandhabt werden. In jedem Fall aber hat die Optimierung der ausgeschriebenen Bauabläufe und -verfahren den direkten Bezug zur Terminplanung.“ Und da kommt das Projektmanagement-Werkzeug ins Spiel.

Das Team-Werkzeug

Mit Asta Powerproject, erinnert sich Mellor, arbeitet er persönlich schon seit 1993, und auch im Hause Heitkamp war die Software schon etliche Jahre im Einsatz, bevor er 2004 in das Unternehmen kam.  „Seither wird Powerproject bei Heitkamp IKB konsequent genutzt und, durch den Umstieg auf Asta Enterprise, mittlerweile auf einer größeren Plattform.“  Diese Multiprojekt / Multi-User-Variante der Software basiert auf einem Applikationsserver, der einerseits den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Bearbeiter auf die Projektdaten ermöglich und regelt. Andererseits können damit auch mehrere Projekte in ein und derselben Umgebung verwaltet und projektübergreifend ausgewertet werden.

Joachim Mellor und seinen Mitarbeitern geht es dabei in erster Linie um die Multi-User-Eigenschaften: „Wir haben häufig die Anforderung, dass wir bei Großprojekten relativ früh und zügig Terminpläne liefern müssen. Dann ist Teamarbeit angesagt, und die funktioniert nur dann zuverlässig, wenn alle auf derselben Datenbasis arbeiten. Wenn sich stattdessen Leute auf einzelne Gebäude stürzen, erst mal in Einzeldateien planen, um die dann später zusammenzuspielen – dann tauchen da ja ruck zuck Probleme auf. Für die Situation haben wir mit Asta Enterprise genau die richtige Lösung: die Multi-User-Perspektive ist ab einer gewissen Größenordnung der Projekte unerlässlich.“

Ebenen, Layout, Histogramme

Ein weiterer Pluspunkt  der Software: Das Arbeiten mit verschiedenen Planebenen. Häufig werden in einem Projekt recht unterschiedliche Sichten eines Terminplans benötigt.  „Ich muss zum einen draußen für die Ausführung einen Terminplan haben, der so ausführungsorientiert ist, wie es eben geht, und ich brauche gleichzeitig für den Kunden einen Plan, der eben nicht alle Detailinformationen erhält, schon um mir Handlungsspielräume offen zu halten. Mit Asta Powerproject können wir das durch die Strukturierung in verschiedenen Planebenen lösen: Auf der untersten Ebene unsere Detailterminplanung, darüber, als Summen- oder Sammelvorgänge zusammengefasst, das, was der Kunde je nach Absprache sehen möchte“.

Apropos sehen: Mellor kommt auf die Layout-Funktionen der Software zu sprechen. „Eine große Hilfe. Dank der ausgefeilten Layout-Möglichkeiten können wir den Terminplan  mit grafischen Informationen ergänzen, beispielsweise durch Schnitte. Der Vorteil: man muss nur einen einzigen Plan öffnen, um sich – aus unserer Sicht – im Bauwerk zu Recht zu finden.“

Als weitere Stärke von Asta Powerproject nennt Mellor die Arbeit mit Histogrammen: „Die setzen wir einerseits zur Darstellung der Auslastung ein, zum andern auch, um das Aufkommen an Kernbaustoffen wie Stahl und Beton darzustellen. Daraus lassen sich dann wieder Informationen ableiten, z.B. über die Größe der Baustellenmischanlage, die durchschnittliche Tagesproduktion der Baustoffe und für das Reporting des Kunden, der ‚Progress‘ vermelden möchte: Wann sind wie viel Tonnen Stahl, wie viel Kubikmeter Beton verbaut?“

Fazit

Und, abschließend nochmal nachgefragt: „Erfüllt Asta Powerproject die eingangs genannten Anforderungen?“ „ In jedem Fall“, sagt Joachim Mellor. „Für unsere Anforderungen im Vergleich immer noch das schnellere und elegantere Tool.“

 

Thomas Merkel, Berlin

Januar 2011

 

Asta Powerproject
Asta Development GmbH

Die Projektmanagement-Software der Asta Development GmbH steht in verschiedenen Varianten zur Verfügung: von der Small Business Edition für das Management kleiner Projekte über die Profianwendung mit Unterplantechnik, Ressourcen- und Kostenplanung mit einer Echtzeit-Multiuserumgebung und Dokumentenmanagement. Die neue Lösung Asta 4D verknüpft die Termin-Daten des Projektmanagement-Systems mit den Daten eines 3D-CAD-Modells, um geplante Bauabläufe zu visualisieren und zu simulieren.

www.astadev.de

Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH         

Die Heitkamp Ingenieur- und Kraft­werksbau GmbH ist ein Bauunternehmen und internationaler Dienstleister in der Baubranche mit dem Hauptsitz in Herne. Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochter der Unternehmensgruppe Heitkamp BauHolding GmbH; das Bauunternehmen kann auf 118 Jahre Bautradition zurückblicken. Die Kernkompetenzen der Heitkamp IKB liegen heute im Kraftwerksbau (konventionell, KKW, Biomassekraftwerke), beim Kühlturmbau und im Industrie- und Ingenieurbau.

 

www.heitkamp-ikb.com